Ayn Rand: What are „Rights“?

“Rights” are a moral concept—the concept that provides a logical transition from the principles guiding an individual’s actions to the principles guiding his relationship with others—the concept that preserves and protects individual morality in a social context—the link between the moral code of a man and the legal code of a society, between ethics and politics. Individual rights are the means of subordinating society to moral law.
[…]
Bear in mind that the right to property is a right to action, like all the others: it is not the right to an object, but to the action and the consequences of producing or earning that object. It is not a guarantee that a man will earn any property, but only a guarantee that he will own it if he earns it. It is the right to gain, to keep, to use and to dispose of material values.

Ayn Rand, The Virtue of Selfishness

“Rechte” sind ein moralisches Konzept – das Konzept, das einen logischen Übergang von den Prinzipien, die das Handeln eines Individuums leiten, zu den Prinzipien, die sein Verhältnis zu anderen leiten – das Konzept, das die individuelle Moral in einem sozialen Kontext bewahrt und schützt – die Verbindung zwischen dem Moralkodex von einem Mann und dem Rechtskodex einer Gesellschaft, zwischen Ethik und Politik. Individuelle Rechte sind das Mittel, um die Gesellschaft dem moralischen Recht zu unterwerfen.
[…]
Denken Sie daran, dass das Recht auf Eigentum wie alle anderen auch ein Recht auf Handlung ist: Es ist nicht das Recht auf einen Gegenstand, sondern auf die Handlung und die Folgen der Herstellung oder des Erwerbs dieses Gegenstandes. Es ist keine Garantie, dass ein Mann Eigentum verdient, sondern nur eine Garantie, dass er es besitzt, wenn er es verdient. Es ist das Recht, materielle Werte zu erlangen, zu behalten, zu nutzen und darüber zu verfügen.

Ayn Rand, Die Tugend des Egoismus

Nathaniel Branden: Why Capitalism works

“Der große Verdienst des Kapitalismus liegt darin, dass er die Erfordernisse des menschlichen Überlebens und die Notwendigkeit von Wachstum erfüllt. Dadurch, dass er dem Menschen die Freiheit lässt, zu denken, zu handeln, zu produzieren und das Neue und Unversuchte zu versuchen, funktionieren seine Prinzipien in einer Weise, die Einsatz belohnt und Passivität bestraft.”

– Nathaniel Branden, Die Tugend des Egoismus

“The great merit of capitalism is its unique appropriateness to the requirements of human survival and to man’s need to grow. Leaving men free to think, to act, to produce, to attempt the untried and the new, its principles operate in a way that rewards effort and achievement, and penalizes passivity.”

– Nathaniel Branden, The Virtue of Selfishness

Picture source: latimes.com

Ayn Rand about Americas success

“America’s abundance was not created by public sacrifices to “the common good,” but by the productive genius of free men who pursued their own personal interests and the making of their own private fortunes. They did not starve the people to pay for America’s industrialization. They gave the people better jobs, higher wages, and cheaper goods with every new machine they invented, with every scientific discovery or technological advance—and thus the whole country was moving forward and profiting, not suffering, every step of the way. Do not, however, make the error of reversing cause and effect: the good of the country was made possible precisely by the fact that it was not forced on anyone as a moral goal or duty; it was merely an effect; the cause was a man’s right to pursue his own good. It is this right—not its consequences—that represents the moral justification of capitalism.

– Ayn Rand, Capitalism: The Unknown Ideal

“Amerikas Überfluss wurde nicht durch öffentliche Opfer für das “Gemeinwohl” geschaffen, sondern durch das produktive Genie freier Männer, die ihre eigenen persönlichen Interessen verfolgten und ihr eigenes privates Vermögen machten. Sie zahlten nicht den Preis für die Industrialisierung Amerikas. Sie gaben den Menschen bessere Jobs, höhere Löhne und billigere Waren mit jeder neuen Maschine, die sie erfanden, mit jeder wissenschaftlichen Entdeckung oder technischem Fortschritt – und so bewegte sich das ganze Land vorwärts und profitierte, statt zu leiden, jeden Schritt des Weges. Machen Sie jedoch nicht den Fehler, Ursache und Wirkung umzukehren: das Wohl des Landes, wurde exakt durch die Tatsache möglich, dass es niemandem als moralisches Ziel oder Pflicht aufgezwungen wurde; es war nur eine Wirkung; die Ursache war das Recht eines Menschen, sein eigenes Wohl zu verfolgen. Dieses Recht, nicht seine Konsequenzen, repräsentiert die moralische Rechtfertigung des Kapitalismus.

– Ayn Rand, Kapitalismus: Das unbekannte Ideal

“In Amerika wurden keine menschlichen Anstrengungen und keine materiellen Ressourcen für öffentliche Denkmäler und öffentliche Projekte enteignet. Sie wurden für den Fortschritt des privaten, persönlichen, individuellen Wohlergehens individueller Bürger ausgegeben. Amerikas Größe liegt in der Tatsache, dass seine wirklichen Monumente nicht öffentlich sind. Die Skyline von New York ist ein Denkmal von solcher Größe, dass die Pyramiden oder die Paläste sie nie erreichen oder übertreffen können. Doch Amerikas Wolkenkratzer wurden weder durch öffentliche Mittel noch für öffentliche Zwecke erbaut: Sie wurden erbaut durch die Energie, die Initiative und den Wohlstand von privaten Individuen für persönlichen Profit. Und anstatt das Volk zu verarmen, haben diese Wolkenkratzer, während sie selbst höher und höher wuchsen, den Lebensstandard gehoben – den der Einwohner der Slums mit eingeschlossen, die im Vergleich zum Leben eines ägyptischen Sklaven oder eines modernen sowjetischen Arbeiters ein luxuriöses Leben führen. Das ist der Unterschied zwischen Kapitalismus und Sozialismus – sowohl in der Theorie als auch in der Praxis.”

– Ayn Rand, Die Tugend des Egoismus

“In America, human effort and material resources were not expropriated for public monuments and public projects, but were spent on the progress of the private, personal, individual well-being of individual citizens. America’s greatness lies in the fact that her actual monuments are not public. The skyline of New York is a monument of a splendor that no pyramids or palaces will ever equal or approach. But America’s skyscrapers were not built by public funds nor for a public purpose: they were built by the energy, initiative and wealth of private individuals for personal profit. And, instead of impoverishing the people, these skyscrapers, as they rose higher and higher, kept raising the people’s standard of living—including the inhabitants of the slums, who lead a life of luxury compared to the life of an ancient Egyptian slave or of a modern Soviet Socialist worker. Such is the difference—both in theory and practice—between capitalism and socialism.”

– Ayn Rand, The Virtue of Selfishness

Picture source: fee.org

Andrew Ryan on Parasites

“Lacking its own ingenuity, the parasite fears the visionary. What it cannot plagiarize, it seeks to censor. What it cannot regulate, it seeks to ban.”

 

“What is the difference between a Man and a Parasite? A Man builds. A Parasite asks, “Where is my share?” A Man creates. A Parasite says, “What will the neighbors think?” A Man invents. A Parasite says, “Watch out, or you might tread on the toes of God…”

“Da dem Parasit jegliche Genialität fehlt, fürchtet er den Visionär. Was er nicht plagiieren kann, will er zensieren. Was er nicht regulieren kann, will er verbieten.”

 

“Was ist der Unterschied zwischen einem Menschen und einem Parasiten? Ein Mensch baut. Ein Parasit fragt: “Wo ist mein Anteil?” Ein Mensch erschafft. Ein Parasit sagt: “Was werden die Nachbarn denken?” Ein Mensch erfindet. Ein Parasit sagt: “Pass auf, oder du könntest es dir mit Gott verscherzen…”

– Andrew Ryan, BioShock

Picture source: vox.com